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Uns kann man nicht beschreiben, uns muss man erleben
Charme schreiben wir groß
Jeder der eine und mehrere Maine Coon`s zu seiner Familie zählt, wird Ihnen den außergewöhnlichen Charakter, sowie den ausgeprägten Familiensinn, der zu unserer zunehmenden Beliebtheit geführt hat bestätigen. Man nennt uns auch die sanften Riesen aus Maine.
Maine ist ein U.S. Staat in Neuengland, dessen hartem Klima zufolge wir unser robustes Aussehen, die Entwicklung unseres Typs, sowie die Entstehung unseres Namens verdanken. Unsere Entstehungsgeschichte ist jedoch, auf ein kleines, geographisches Gebiet beschränkt.
Nachdem die ersten Siedler Städte und Häfen errichtet hatten, wurden diese von vielen Schiffen aus der ganzen Welt angelaufen. Sowohl Walfänger als auch Handelsfahrer hatten stets Schiffskatzen an Bord. Normale Feld-, Wald-, und Wiesenkatzen, aber auch langhaarige Katzen kamen so über das große Wasser nach Amerika. Durch die kalten, langen Winter ankerten die Schiffe meistens mehrere Monate in den Häfen von Maine.
So blieb es nicht aus, daß die Katzen, jeder Art und Farbe, von Bord gingen und Familien gründeten. Bitterkalte, lange Winter und Schwierigkeiten bei der Beutebeschaffung trugen zu unserem heutigen Erscheinungsbild bei.
Wir entwickelten uns also zu DER Katze, die wir heute noch sind. So können wir auch behaupten, daß wir die älteste, einzig eigenständige Katzenrasse Amerikas sind. Unsere Vorfahren durchliefen wirklich eine harte Schule! Maine hatte das größte Schiffahrts- und Handelszentrum in Amerika und die Siedler waren stolz darauf.
Nicht weniger stolz, nach unserer Entdeckung, waren die Bewohner Maines auf die großen, außergewöhnlichen Katzen. Im Jahr 1985 wurde die Maine Coon als offizielle Nationalkatze in die Staatsbücher des Staates Maine eingetragen.
So beschreibt auch heute noch unser Standart nicht das träumerische Idealbild, sondern den Typ Katze, der bereits existiert, und seit über 150 Jahre existiert hat. Durch das rauhe Klima in Maine bekamen wir ein seidenweiches, wasserabstoßendes Fell, mit einer nicht filzenden Unterwolle, so daß wir trotz Wasser, Schnee und Kälte immer gepflegt aussehen. Wären wir nicht so pflegeleicht, hätte das für uns, in der wilden Natur Maines, fatale Folgen gehabt.
Ursprünglich nannte man uns Maine Cat, wann und wie das Coon zu unserem Namen gekommen ist, können wir nicht mit absoluter Sicherheit sagen, es gibt jedoch einige Theorien darüber:
So gab es z.B. den berühmten Kapitän Coon, der uns auf seinen Handelsschiffen mit nach Maine gebracht haben soll.
Dann existiert noch die Geschichte von einer Verpaarung zwischen einer Hauskatze und einem Waschbären (Racoon), was jedoch genetisch und biologisch unmöglich ist. Die einzigste Verbindung zum Waschbären sehen wir in der Ähnlichkeit unseres Fressverhaltens, da wir auch gerne unsere Vorderpfoten wie ein Werkzeug benutzen, und darin, daß wir auch einen langen, buschigen, mit Farbringen versehenen Schwanz haben.
Wir sind mit der Zeit von der ratten-, und mäusevertilgenden Bauernkatze zu Show Stars aufgestiegen. Wir sind angenehme Schmusepartner, gesellig und sehr verträglich. Außerdem haben wir unsere natürlichen Eigenschaften, genau wie unsere freilebenden Ahnen in Maine, nicht verloren.
Auch heute noch sind wir fantastische Jäger mit hervorragenden Reflexen und exzellente Sprinter, denn im Gegensatz zu anderen Katzen jagen WIR im Rudel, ja, wir sind die Katzen mit der rauhen Schale und dem weichen Kern.
Vor 120 Jahren wären wir fast ausgestorben, es gab nur noch wenige Spezies, doch unsere Beliebtheit ließ das nicht zu. Hobbyzüchter aus Maine fuhren mit uns immer wieder auf kleine und auch große Katzenausstellungen, wobei in der Tat überwiegend Maine Coon Katzen gezeigt wurden. So geschah es denn, daß 1895 eine Angehörige unserer Rasse als Sieger der „BEST IN SHOW“ (damals höchster, zu erreichender Titel), bei der Katzenausstellung im MADISON SQUARE GARDEN in New York, gewann.
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